Nachhaltigkeit & Zirkularität 

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Nachhaltigkeit: CMC² bietet umfassende Beratungsservices für Ihren Erfolg

Bei CMC² bieten wir Ihnen eine umfassende Beratung für die Chemie- und Pharmaindustrie, die nicht nur auf Effizienz und Innovation, sondern auch auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. In einer Zeit, in der nachhaltige Ansätze und verantwortungsbewusstes Handeln erfolgskritisch sind, unterstützen wir unsere Kunden mit einer strategischen Anpassung an den Markt, um eine positive Wirkung auf die Umwelt und die Gesellschaft zu erzielen. Wir gehen gemeinsam die Herausforderungen eines verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen und der ökologischen Transformation an.

Gründe für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energiesicherheit

Nachhaltiges Handeln wird aus verschiedenen Gründen vorangetrieben. Dazu gehören neben dem globalen Klimawandel und zunehmenden Unwetterkatastrophen natürlich auch die Erschöpfung natürlicher Ressourcen, Instabilitäten in der Supply Chain und geopolitische Spannungen. Die Priorisierung von Nachhaltigkeit als Vergabekriterium und die Verpflichtung zu den UN-Nachhaltigkeitszielen, wie die Agenda 2030 mit ihren 17 SDGs, spielen ebenfalls eine Rolle.

Die Europäische Union hat konkrete Maßnahmen ergriffen, um erneuerbare Energien zu fördern und den Klimawandel zu bekämpfen. Die Renewable Energy Directive, der Green Deal und staatliche Regulierungen tragen dazu bei, den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben und den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Der Technologiewandel zur E-Mobilität und das Auslaufen von Kernenergie und fossilen Brennstoffen u.a. in Deutschland zeigen den Trend in Richtung einer de-fossilisierten Zukunft und einem grundlegend neuen Umgang mit erschöpflichen Ressourcen und beschleunigen die Energiewende.

Konsequenzen der Technologie- und Energiewende: Unternehmen müssen jetzt umdenken und handeln!

Die Transformation zur Nachhaltigkeit erfordert ein tiefgreifendes Umdenken in der Industrie, da sie bedeutende Konsequenzen mit sich bringt. Bisherige Primärenergieerzeugungen müssen durch neue regenerative Technologien ersetzt werden und der Wechsel von Kernenergie, Gas und Kohle zu Windenergie, Photovoltaik und weiteren erneuerbaren Energien wie Wasserkraft und Biomasse muss innerhalb weniger Jahre erfolgen. Das übergeordnete politische Ziel der Defossilisierung bedingt einen technologischen Wandel zur Elektrifizierung von Produktion, Transport, Verkehr und Bauinfrastruktur. Bisherige „Abfälle“ gewinnen eine neue Bedeutung als Wertstoffe für Wiederverwertung und Recycling.

Selbstverständlich muss dieser Wandel für Unternehmen auch ökonomisch tragbar sein und es ist notwendig, vorhandene Infrastrukturen und Wertstoffströme zukunftsfähig auszubauen. Effizienz-Verluste zwischen Prozessschritten müssen minimiert werden und es sollten nur wirklich notwendige Energie- und Stoffumwandlungen durchgeführt werden.

Die Reduzierung von Transportwegen für Energieträger und Rohstoffe spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, genauso wie die Konzipierung von Prozessen mit einem minimierten CO2-Fußabdruck. Die Herausforderungen sind groß, doch die ökologische Transformation bietet auch Unternehmen in der Chemie- und Pharmaindustrie die Chance, eine nachhaltige und klimafreundliche Zukunft zu gestalten.

Ein ganzheitlicher Ansatz für Nachhaltigkeit – CMC² steht Ihnen beratend zur Seite

Nachhaltigkeit ist durch die drei Dimensionen der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit gekennzeichnet, die das Streben nach langfristigem Umweltschutz, sozialem Wohlbefinden und wirtschaftlichem Fortschritt vereinen. Diese Dimensionen bilden das Fundament unserer Beratungsansätze, da wir fest davon überzeugt sind, dass eine ganzheitliche Betrachtung dieser Aspekte der Schlüssel zur Schaffung einer nachhaltigen Zukunft ist.

Ökonomisch liegt unser Fokus darauf, langfristige Wirtschaftlichkeit und Rentabilität für unsere Kunden zu gewährleisten. Wir unterstützen Unternehmen dabei, nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln, bzw. ihr bestehendes Geschäftsmodell unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten anzupassen. Dies dient nicht nur dem finanziellen Erfolg, sondern soll auch positive soziale Auswirkungen und ökologische Verantwortung miteinander verbinden. Durch die Identifizierung von Effizienzpotenzialen, Kostenoptimierung und die Förderung innovativer Lösungen helfen wir unseren Kunden, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und gleichzeitig ökonomische Nachhaltigkeit zu erreichen. Der ökonomische Aspekt erfordert hierbei sehr individuelle Analysen der Infrastruktur beim Kunden. Die Nutzung von Erdgasleitungen für Wasserstoff, die stoffliche Nutzung von CO2 von einem industriellen Nachbarn im Chemiepark, chemisches Recycling von Polymeren anstatt Neu-Synthese, der Bau einer e-Tankstelle zusammen mit dem Partnernetzwerk und Kopplung der Ladeinfrastruktur mit Solarparks sind nur einige Beispiele, die zunächst Investitionen erfordern, langfristig aber ökonomisch attraktiv sind.

Die ökologische Dimension ist von zentraler Bedeutung für unsere Beratungsphilosophie. Wir erkennen die Verantwortung der Chemie- und Pharmaindustrie an, umweltfreundliche Praktiken zu fördern und den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Wir unterstützen unsere Kunden bei der Minimierung des Einsatzes von Energie und Rohstoffen, der Maximierung von Wertstoff-Recycling und Wiederverwertung nach End-of-Life, der Produkt-Entwicklung auf Basis eines Zero-Waste Lebenszyklus, der Schaffung von transparenten Wertschöpfungssystemen und Defossilisierung, durch Umstellung der Versorgung auf erneuerbare Alternativen. Durch die Verknüpfung von Innovation und Umweltschutz können wir gemeinsam eine bessere Balance zwischen unternehmerischem Erfolg und ökologischer Verantwortung schaffen.

Der soziale Aspekt der Nachhaltigkeit ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Wir sind davon überzeugt, dass ein erfolgreiches Unternehmen auch eine verantwortungsvolle Unternehmenskultur pflegen sollte. Dies umfasst den Respekt vor Menschenrechten, die Förderung von Vielfalt und Inklusion am Arbeitsplatz sowie die Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Gemeinschaft und die Gesellschaft im Allgemeinen. Unsere Beratung zielt darauf ab, soziale Verantwortung zu fördern und nachhaltige Werte zu schaffen, die das Unternehmen in seiner Transformation voranbringen.

Unsere Beratungsservices im Bereich Nachhaltigkeit

  1. Strategische Nachhaltigkeitsberatung (inklusive der Entwicklung des Nachhaltigkeits-Zielbilds, Target picture sustainabiltiy, Sinns, Zielen, Strategie und Nachhaltigkeits-Roadmap)
  2. Transformation zur nachhaltigen Organisation: Planung, Vorbereitung und Begleitung der organisatorischen Transformation (inkl. Rollen, Verantwortlichkeiten und Prozessen zur Sicherstellung der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele)
  3. Nachhaltigkeitstransparenz: Analyse der Wertschöpfung und Schaffung von Transparenz der Lieferkette
  4. Handlungsvorschläge zur Bildung von Sustainability-Netzwerken an Chemie- und Pharmastandorten (inkl. Standortentwicklung, Aufbau zirkulärer Kreisläufe an und zwischen Chemie- und Pharmastandorten, Netzwerkmanagement und technologische Betrachtungen)
  5. CSRD Reporting, inklusive Einbindung hochspezialisierter Netzwerkpartner

 Strategische Nachhaltigkeitsberatung

Markt-, Wettbewerbs- & Risikoanalysen zu den Themen Defossilisierung, Recycling, Neue Werkstoffe, Lieferketten-Transparenz

Um strategische Entscheidungen zu treffen, ist es notwendig, gründliche Analysen der Rahmenbedingungen und des Marktumfelds durchzuführen. Dies beinhaltet die Erstellung und Auswertung detaillierter Analysen unter Einbeziehung des Partnernetzwerks. CMC2 führt hierzu Befragungen, Marktstudien, leitfadengestützte Interviews, sowie qualitative und quantitative Auswertungen durch.

Nachhaltigkeitsziele & Roadmap

Ein strategisches Konzept, das den Weg in die Zukunft weist, braucht messbare Nachhaltigkeitsziele und Maßnahmen zur Umsetzung. Eine Roadmap ist die Basis, um Nachhaltigkeit im Unternehmen zu verankern. Eine Integration der Anforderungen von globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) ermöglicht es, Fortschritte mess- und steuerbar zu machen.

Nachhaltigkeitsstrategie und Nachhaltigkeitsmanagement

Zu den Leistungen gehören die Entwicklung einer Klimastrategie, die Erfassung des CO2-Fußabdrucks, die Definition eines Recycling-Konzepts und die Etablierung eines passenden Partner-Netzwerks für den Kunden. Zudem werden Kunden beraten, um ihren Beitrag zum Pariser Klimaschutzabkommen zu leisten und ambitionierte Klimaziele zu setzen. Außerdem erfolgt ein systematisches Management von Klimarisiken.

Transformation zur nachhaltigen Organisation:

Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele & Monitoring

Die Sustainable Development Goals (SDG) bilden den weltweiten Rahmen für nachhaltige Entwicklung. Wir bieten Unterstützung bei der Umsetzung dieser globalen Ziele und ihrer zahlreichen Unterpunkte in unternehmensspezifische Ziele und messbare Beiträge. Dies erfolgt durch aussagekräftige KPIs und Balanced Score Cards. Geeignete Kennzahlen zur Nachverfolgung werden definiert, um den Überblick zu behalten und die Umsetzung der Ziele zu steuern. Wir bieten Unterstützung beim Monitoring und bei der Entwicklung passender Instrumente, um sicherzustellen, dass die Ziele effektiv verfolgt und erreicht werden.

Projektmanagement & Moderation

Unsere Dienstleistungen umfassen die zielorientierte Moderation von Workshops, die Nachverfolgung der Nachhaltigkeits-Projekte und die Vorbereitung von Stakeholder-Kommunikationen. Durch diese Maßnahmen gewährleisten wir eine effiziente Zusammenarbeit, eine erfolgreiche Umsetzung der Projekte und eine transparente Kommunikation mit den relevanten Interessengruppen.

Transformation & Organisationsentwicklung

Nachhaltigkeit ist ein umfassender Veränderungsprozess, der die Beteiligung aller Abteilungen und Unternehmensebenen erfordert. Um Nachhaltigkeitsziele erfolgreich zu erreichen, sind tiefgreifende Veränderungen in der Organisationsstruktur und den Abläufen des Unternehmens unvermeidlich. Dies erfordert eine ganzheitliche Herangehensweise, sowie die aktive Zusammenarbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um langfristige positive Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft zu erzielen.

Nachhaltigkeitstransparenz

Umsetzung von regulatorischen Anforderungen

Regulatorische Anforderungen benötigen eine Bewertung und Einhaltung der zunehmenden Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette – von den Vorstufen der Produktion bis zum fertigen Verkaufsprodukt.

Diese Anforderungen umfassen

  • das nationale Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)
  • die geplanten EU-Regelungen zu Corporate Due Diligence and Corporate Accountability
  • den UK Modern Slavery Act,
  • die CSRD-Berichtspflicht,
  • das französische Loi de vigilance und
  • die EU-Verordnung zu Konfliktmineralien.

Das nationale Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) stellt umfassende Anforderungen an die Unternehmen, die sich auf die Einhaltung der Sorgfaltspflichten in der gesamten Lieferkette erstrecken. Weitere Informationen sind unter https://www.bmz.de/de/themen/lieferkettengesetz verfügbar.

Aufbau eines nachhaltigen Lieferkettenmanagements

Eine genauere Betrachtung der Lieferkette ist unerlässlich, sowohl hinsichtlich ökologischer Aspekte als auch menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten. Dazu gehört die Entwicklung eines nachhaltigen Lieferanten- und Portfoliomanagements. Zusammen mit CMC2 werden detaillierte Umsetzungspläne ausgearbeitet, um gut vorbereitete Make-or-Buy-Entscheidungen zu treffen und Due Diligence Dokumentationen zu erstellen. Diese Maßnahmen ermöglichen es Unternehmen, ihre Lieferketten verantwortungsbewusst zu gestalten und nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

Lieferanten-Portfolioanalysen

Wir führen eine Analyse der richtigen Stellhebel mit belastbaren Daten und aussagekräftigen Erkenntnissen und Fakten durch.

Sustainability Networking und Stakeholder-Management

Stakeholder-Screening & -kommunikation

Um den Erwartungen verschiedener Stakeholder gerecht zu werden, ist es wichtig, die relevanten Anspruchsgruppen zu identifizieren und den Stakeholderdialog zu initiieren. Die Einbindung dieser Interessengruppen ermöglicht es dem Unternehmen, nachhaltige Entscheidungen zu treffen und eine positivere Wahrnehmung in der Gesellschaft aufzubauen.

Netzwerkarbeit, Gremien & Stakeholder-Events mit Fokus auf Chemie- und Pharmastandorte

Die Netzwerkarbeit umfasst die Organisation von Veranstaltungen, bei denen Partner zusammenkommen und intensiv miteinander in Dialog treten können. Wir übernehmen die Planung, Moderation und Auswertung von Konferenzen, Foren und Events, um eine effektive Zusammenarbeit und Austausch zwischen den Beteiligten zu fördern. Die Innovationsplattform ChemTelligence ist hierfür ein besonders erfolgreiches Beispiel: https://chemtelligence.de

CSRD-Reporting und Nachhaltigkeits-Reporting

Integriertes Reporting & Anwendung von Nachhaltigkeitsstandards

Die Verknüpfung der Geschäftsberichterstattung mit dem Nachhaltigkeits-Reporting wird für Unternehmen immer mehr zur Pflicht. Zahlreiche Regelwerke müssen hierbei beachtet werden:

  • Rahmenwerk des International Integrated Reporting Council (IIRC)
  • Standards der Global Reporting Initiative (GRI)
  • Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK)
  • Fortschrittsbericht gemäß UN Global Compact (UNGC)
  • Standards des Sustainability Accounting Standards Board (SASB)
  • Task Force on Climate-Related Disclosures (TCFD)
  • Berichtspflicht gemäß European Corporate Social Responsibility (CSR)
  • Treibhausgasbilanz (THG-Bilanz) gemäß dem Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol)

Die hier aufgezeigten Einzelbausteine unserer Beratungsservices machen deutlich, wie umfang- und facettenreich das Thema Nachhaltigkeit im Chemieumfeld ausgeprägt ist. CMC2 möchte seine Kunden individuell und zielgerichtet beraten und empfiehlt daher einen fokussierten Start in das Thema über ein dreistufiges Vorgehen, bei dem kundenspezifisch einzelne Servicebausteine genutzt werden.

Der Weg zur Nachhaltigkeit: CMC² empfiehlt ein dreistufiges Vorgehen

  1. Analyse des strategischen Status quo

Im Rahmen der initialen Analyse werden verschiedene Schlüsselfaktoren studiert und bewertet. Zunächst erfolgt die Erfassung des Status quo zur Nutzung erneuerbarer Energien, Abfallvermeidung, Wiederverwertungs- und Recyclingquoten, sowie zum Grad des produktseitigen Zero-Waste Levels beim Kunden.

Die Analyse des Einsatzes von recycelten und wiederverwerteten Materialien erfolgt entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Hierbei werden die Beschaffungsprozesse, die Produktion, der Transport und die Entsorgung von Materialien betrachtet, um das Potenzial zur weiteren Reduzierung von Abfall und Ressourcenverbrauch zu identifizieren.

Zusätzlich werden das Asset-Portfolio, die lokale Energie-Infrastruktur, sowie die Stoffströme erfasst und bewertet. Dies beinhaltet eine detaillierte Untersuchung der vorhandenen technischen Anlagen und Infrastrukturen, um mögliche Effizienzsteigerungen und Optimierungspotenziale zu erkennen.

Die Durchleuchtung der aktuellen Supply Chain vervollständigt die Analyse des Status quo. Hierbei betrachtet man die verschiedenen Lieferanten, Produktionsstandorte und Logistikprozesse, um mögliche Engpässe, Risiken und Verbesserungspotenziale zu identifizieren.

Abschließend berechnet man den CO2-Fußabdruck des Unternehmens und seiner Zulieferer, um die Umweltauswirkungen der aktuellen Geschäftspraktiken zu ermitteln. Dies bildet eine solide Grundlage, um gezielte Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen zu planen.

Die Analyse des Status quo bildet somit die Grundlage für die folgenden Stufen des Vorgehens und ermöglicht es CMC², gezielt auf die Herausforderungen und Chancen in der Chemie- und Pharmabranche einzugehen und maßgeschneiderte Lösungen für die Optimierung der Geschäftsprozesse anzubieten.

  1. Zielentwicklung und GAP-Analyse

Nachdem in der ersten Stufe die Analyse des strategischen Status quo durchgeführt wurde, geht es in der zweiten Stufe um die Zielentwicklung und die GAP-Analyse.

Zunächst wird ein umfassendes strategisches Zielbild erarbeitet, das auch eine Digitalstrategie einschließt. Hierbei werden langfristige Ziele und Visionen für das Unternehmen definiert, um eine klare Richtung für die zukünftige Entwicklung zu setzen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Bei der Entwicklung eines Nachhaltigkeitszielbildes werden ökologische, soziale und ökonomische Aspekte in die Geschäftsstrategie integriert, um nachhaltige Praktiken und Prozesse im Unternehmen zu verankern und eine positive Wirkung auf die Umwelt und die Gesellschaft zu erzielen.

Im Anschluss erfolgt die Durchführung einer GAP-Analyse, bei der der aktuelle Status des Unternehmens mit dem angestrebten Zielstatus verglichen wird. Diese Analyse ermöglicht es, bestehende Lücken und Herausforderungen zu identifizieren und spezifische Maßnahmen zur Zielerreichung zu planen.

Zudem wird eine Portfolioanalyse durchgeführt, um die bestehenden Geschäftsfelder, Produkte und Dienstleistungen zu bewerten. Gleichzeitig werden neue potenzielle Geschäftsfelder identifiziert, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens weiter auszubauen und zusätzliche Chancen zu nutzen.

Die Priorisierung und Wesentlichkeitsanalyse sind weitere Schritte dieses Vorgehens. Hierbei werden die erkannten Maßnahmen und Geschäftsfelder nach ihrer Relevanz, Umsetzbarkeit und Auswirkung auf das Unternehmen gewichtet, um klare Handlungsprioritäten zu setzen und Ressourcen effizient einzusetzen.

Abschließend werden Strategien zur Transformation des Geschäftsmodells entwickelt. Diese umfassen Maßnahmen wie die Anpassung von Geschäftsprozessen, die Einführung neuer Technologien oder die Erweiterung des Produktportfolios, um die angestrebten Ziele zu erreichen und das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen.

Die Zielentwicklung und GAP-Analyse bilden somit einen entscheidenden Schritt, um die Unternehmensstrategie zu konkretisieren und einen klaren Fahrplan für die Transformation und Weiterentwicklung des Unternehmens zu erstellen.

  1. Entwicklung Nachhaltigkeits-Strategie und Transformations-Roadmap

Im Rahmen der Strategieumsetzung erfolgt die Optimierung der Wertstoff- und Energieströme, die Anpassung der Supply Chain und des Partnernetzwerks, sowie die Einführung innovativer Produktions-Technologien. Produktkonzepte werden im Hinblick auf Zero Waste überarbeitet oder völlig neu ausgelegt. Bestehende Anlagen werden gründlich überprüft, um ihre Effizienz und Nachhaltigkeit mit Hilfe digitaler Tools zu verbessern. Die Integration neuer Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette soll dabei helfen, Ressourcen effizienter zu nutzen und Umweltbelastungen zu reduzieren.

Im Chemiepark-Umfeld liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Optimierung der lokalen Energie-Infrastruktur und der Nutzung der optimalen Energieträger. Hierbei wird die Energieversorgung vor Ort analysiert und verbessert, um erneuerbare Energien und innovative Technologien nahtlos einzubinden und einen Energiefluss mit minimierten Umwandlungsverlusten zu gewährleisten. Dies ist insbesondere für energieintensive Synthese-Prozesse oder chemische Recycling-Verfahren von Bedeutung.

CMC² hilft bei der Suche nach Innovationen und Netzwerkpartnern aus den Bereichen Design-For-Zero-Waste, Abfallvermeidung, Produkt-Wiederverwertung, Recycling, sowie Energieumwandlung und Energiespeicherung. Durch die Nutzung neuer Technologien soll nachhaltiges Handeln gestärkt werden und letztendlich ein minimierter Einsatz von stofflichen und energetischen Ressourcen zu maximiertem Output führen.

CMC2 bringt die richtigen Partner zusammen, die zur Bildung eines lokalen oder regionalen Versorgungs-Hubs gebraucht werden. Nicht nur im Hinblick auf Energie, sondern auch auf die stoffliche Nutzung von (früheren) Abfällen, die mittlerweile zu wertvollen Rohstoffen geworden sind. Durch die Zusammenarbeit mit den passenden Netzwerk-Partnern können Synergien genutzt und ein nachhaltiges Ökosystem geschaffen werden.

Das Ökosystem eines Chemieparks ist mit der nachhaltigen Optimierung und Transformation seiner Lieferkette verknüpft. Daher wird die gesamte Supply Chain analysiert und verbessert, um insbesondere den CO2-Fußabdruck von eingesetzten Rohstoffen und der Logistikdienstleistung kontinuierlich zu senken. Dies beinhaltet die Auswahl umweltbewusster Lieferanten und die Implementierung nachhaltiger stark digitalisierter Logistiklösungen.

Die Entwicklung der Nachhaltigkeits-Strategie und Transformations-Roadmap bildet somit ein wichtiges Kernelement der Beratungsdienstleistung von CMC2.

CMC²: Ihr Partner für Beratungslösungen & zukunftsweisende Nachhaltigkeit

Als führende Strategieberatung für die chemische Industrie versteht CMC² die drängende Notwendigkeit zum nachhaltigen ressourcenschonenden Handeln, einer ökologisch orientierten Gestaltung der Wertschöpfungskette und der Transformation des Energie-Ökosystems. Wir möchten Sie auf dem Weg zur Nachhaltigkeit durch unsere Beratung in der Chemie- und Pharmabranche begleiten und entwickeln für Sie maßgeschneiderte Lösungen, die sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile bieten. Dabei setzen wir uns leidenschaftlich dafür ein, innovative Ansätze zu identifizieren und Ressourceneffizienz zu fördern, um gemeinsam eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Durch unsere engagierte Zusammenarbeit stärken wir nicht nur Ihre Wettbewerbsfähigkeit, sondern tragen auch dazu bei, die soziale Verantwortung zu stärken und positive Auswirkungen auf die Gesellschaft insgesamt zu erzielen.